Juniorwahl: CDU und GRÜNE mit jeweils fast 26% gleichauf

 

„Früh übt sich“ – unter diese Überschrift stellte Stefan Schilde, Mitarbeiter vom „Tag des Herrn“, der wöchentlich erscheinenden Kirchenzeitung des Erzbistums Berlin, seinen Artikel über die Juniorwahl an unserer Schule. (Stefan Schilde, Mit freundlicher Genehmigung der Kirchenzeitung TAG DES HERRN. www.tag-des-herrn.de, Alle Rechte vorbehalten. St.Benno-Verlag, Leipzig)

 

Foto: TAG DES HERRN/Stefan Schilde

 

Er begleitete uns am Freitag vor der Bundestagswahl, als die Klassen 7 – 10 im Rahmen des Projekts zur politischen Bildung die Wahl simulierten. Vorausgegangen war eine intensive Vorbereitung auf das Ereignis. Nicht nur der praktische Ablauf der Wahl wurde besprochen. Was ist eine Wahlurne, wie sehen die Stimmzettel aus, was bedeuten Erst – und Zweitstimme? Auch Wahlplakate wurden unter die Lupe genommen und die Programme der Parteien unter bestimmten Aspekten betrachtet. Schließlich vertieften wir auch die Frage, warum so viele Bürger*innen nicht wählen, welche Auswirkungen dies auf die Demokratie haben kann und was man vielleicht dagegen unternehmen könnte.

 

Am Wahltag fehlten leider etliche Schülerinnen und Schüler. Bei den Anwesenden war die Wahlbeteiligung aber so hoch, dass Politiker davon nur träumen können: Über 90%. Leo und Finja aus Klasse 9 waren engagierte Wahlhelfer. Für die Stimmauszählung wurde das Team mit einer Schülerin oder einem Schüler aus jeder Oberschulklasse verstärkt. Es war ziemlich mühsam und man konnte sich lebhaft vorstellen, was in richtigen Wahllokalen los ist. Auch wenn das ganze Projekt sehr (zeit)aufwändig war – es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Im Gespräch mit Stefan Schilde meinte Leo abschließend: „Vorher hatte man vielleicht ein bisschen Angst, weil man nicht weiß, wie so eine Wahl abläuft. Nun haben wir einen Einblick bekommen.“

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