Licht sein für andere

 

Unter dieses Motto stellten wir den Advent 2021. Die 8. Klasse bereitete die wöchentlichen Adventsandachten zu dem Thema vor. Ausgehend von Johann Hinrich Wichern, der im 19. Jahrhundert den Adventskranz „erfand“, um Kindern aus armen Verhältnissen das Warten auf Weihnachten zu erleichtern, schauten wir auf die Armut in unserer Stadt und das, was Menschen dagegen tun.

 

Auch wir Neuntklässler wollten etwas für andere tun und entschieden uns für die von den Franziskanern geführte Suppenküche in Pankow. Dort werden nicht nur Menschen, deren Auskommen nicht reicht, täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt, sondern es gibt auch eine Kleiderkammer und eine Hygienestation. Hier können Wohnungslose duschen, eine Fußpflegerin stellt sich ehrenamtlich zur Verfügung, eine inzwischen pensionierte Mitarbeiterin schneidet ebenso ehrenamtlich die Haare. Beeindruckend dieses Engagement! Nachdem wir der Suppenküche einen Besuch abgestattet hatten, entschieden wir uns für eine Sammelaktion und starteten in der Schule den Aufruf, Hygieneartikel zu spenden. Es war überwältigend, was da zusammenkam!

Die 9.Klasse war in diesem Jahr auch verantwortlich für die Vorbereitung des Weihnachtsgottesdienstes. Hier schloss sich der Kreis, denn die Schüler*innen schrieben ein eigenes Krippenspiel für die heutige Zeit in Berlin: Jesus wurde auf dem Alexanderplatz bei Obdachlosen geboren, nachdem den Eltern weder im Familienministerium noch im Hotel am Brandenburger Tor Hilfe zu Teil wurde. So halfen diejenigen, die selber nichts haben, dass Jesus in die Welt kommen kann.

 

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