Besuch des Erzbischofs

Nachfolgend die offizielle Pressemitteilung zum Besuch unseres Erzbischofs Dr. Heiner Koch:

 

 

Ein cooler Bischof in einer besonderen Schule

Auch Tage nach den Besuchen von Erzbischof Dr. Heiner Koch im Förderzentrum St. Hildegard Schule in Berlin-Marienfelde ist das außergewöhnliche Ereignis immer noch Thema bei den Schülerinnen und Schülern, die sich gern an den 11. und 26. April 2016 erinnern, als sie Berlins Erzbischof kennen lernen duften.

Dass er ein Bischof zum Anfassen ist, haben die anfangs aufgeregten Schülerinnen und Schüler in dem Gespräch mit ihm nach dem gemeinsamen Gottesdienst ganz schnell gemerkt. Richtig gefreut haben sie sich darüber, dass er unter anderem für eine Schulführung mit den Schülervertretern ein zweites Mal in die Schule kam. Einer der Vertreter resümierte das gegenseitige Kennenlernen: „So cool hatten wir uns den Bischof nicht vorgestellt. Toll war, dass wir genug Zeit hatten, alle unsere Fragen zu stellen und mit ihm unsere Wünsche und Ideen für die Schule zu besprechen.“

Der Erzbischof nahm sich auch die Zeit mit den Elternvertretern über ihre Erfahrungen mit der Schule und ihre Wünsche und Nöte zu sprechen.

Anschließend hatten die Lehrenden die Möglichkeit, von ihren Erfahrungen aus der Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu berichten, ihre Perspektiven für die Weiterentwicklung der Schule darzulegen und einfach Mal den Bischof kennen zu lernen. Der Schulleiter Peter Waldbrunn war sehr erfreut darüber, „dass die Bedeutung der Schule für diese Schülerklientel und für die sonderpädagogische Unterstützung der anderen katholischen Schulen im Erzbistum dargestellt werden konnte. Ich bin außerdem ganz dankbar, dass insbesondere auch unsere ‚räumlichen Nöte‘ Gehör beim Bischof fanden“. So fehlen bspw. ein Raum für eine Schulstation, da sich zunehmend Schülerinnen und Schüler nicht einen ganzen Schultag auf die unterrichtlichen Angebote einlassen können und ein „Raum der Stille“. Auch die Wiedereröffnung des einst für die Schule gebauten Schwimmbades zur therapeutischen Unterstützung der Schülerschaft wäre sehr wünschenswert

Seit 1966 ist die katholische Schule St. Hildegard als Sonderschule staatlich anerkannt. Hier sollen Kinder und Jugendliche, die in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind, die Chance auf eine angemessene Schulbildung und Entwicklungsförderung bekommen. Sie werden behutsam an das Leben in einer Gemeinschaft und an den Schulalltag gewöhnt.

Erzbischof Koch war sehr beeindruckt von der Schule, den neugierigen und begeisterten Kindern, den engagierten Lehrenden und Erziehern. Er verabschiedete sich mit den Worten: „St. Hildegard ist eine ganz besondere Schule, in der unser christlicher Auftrag am Mitmenschen auf eine nach- und eindrückliche Weise gelebt wird. Und so wichtig auch der Stellenwert von Inklusion und die Verbesserung der Rahmenbedingungen dafür in unserer Gesellschaft sind, werden Förderschulen wie diese auch zukünftig nicht überflüssig werden. Schon gar nicht, wenn alle so Hand in Hand und mit Herzblut arbeiten und lernen, wie ich es hier erleben durfte.“

Der Besuch des Erzbischofs in der Schule St. Hildegard war der Auftakt des Kennenlernens aller katholischen Schulen im Erzbistum Berlin, die in ihrer Vielfalt eine wesentliche Aufgabe des christlichen Bildungsauftrages wahrnehmen.

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