Schulordnung

Schulordnung der Katholischen Schule Sankt Hildegard (KSSH)

Unter der Berücksichtigung der Rahmenvorschriften für Erziehungsmaßnahmen aus der Rechtsverordnung für die Katholischen Schulen im Erzbistum Berlin, deren Träger das Erzbistum Berlin ist, gibt sich die KSSH folgende ergänzende Schulordnung.

Wir bilden eine Schulgemeinschaft, in der sich alle leistungsbereit zeigen, verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll verhalten
und die Verhaltensregeln akzeptieren, die sie sich selbst gegeben haben.
Denn wir kommen in unsere Schule, um miteinander und voneinander zu lernen und wir wollen uns hier wohl fühlen.
Das geht aber nur, wenn wir allgemeine, d.h. für alle gültige Verhaltensregeln einhalten.

Grundsätze

Grundsatz 1   Wir bemühen uns um ein angenehmes Lernklima

Dazu gehören Höflichkeit und Achtung gegenüber anderen Personen. Störungen, Belästigungen oder Verletzungen erlauben und dulden wir nicht.
Wir achten das Eigentum anderer Personen und auch das Schuleigentum.
Bei Sachbeschädigung, Körperverletzung, Diebstahl o.ä. wird gegebenenfalls Anzeige erstattet.

Schulfremden Personen ist der Aufenthalt im Schulgebäude nur nach Anmeldung erlaubt.
Die Schüler werden von ihren Eltern an der Schultür entlassen bzw. dort wieder in Empfang genommen.

Grundsatz 2   Wir lösen Konflikte ohne Gewalt

Zuerst versuchen wir es mit einem Gespräch der Konfliktparteien. Gelingt keine Lösung, können der Klassenlehrer, Vertrauenslehrer,
die Mediatoren / Konfliktlotsen oder auch Elternvertreter eingeschaltet werden. Sollte keine Einigung zustande kommen,
kann von der Schulleitung ein Vermittlungsausschuss einberufen werden. Sollte auch dieser den Konflikt nicht lösen können,
entscheidet der Schulleiter als letzte Instanz, was zu tun ist.
Dies gilt für Konflikte zwischen Schülern aber auch für die zwischen Schülern und Lehrern.

Grundsatz 3   Wir sorgen für Sauberkeit, Ordnung und Gemütlichkeit in unseren Räumen

Wir übernehmen Verantwortung für die uns überlassenen Räume, Einrichtungen und Gegenstände des Schulgebäudes und des Freigeländes.
Wir machen nichts mutwillig kaputt. Jede Klasse sorgt dafür, dass kein Müll herumliegt, die Tische nicht beschmiert sind,
nach Unterrichtsschluss die Stühle hochgestellt werden und Lärm vermieden wird, der andere stören könnte.
Für die Sauberkeit und Ordnung auf den Gängen, den Fluren und auf dem Schulgelände sind alle gemeinsam verantwortlich,
weil alle sie benutzen und sich dort wohl fühlen wollen.

Grundsatz 4   Wir verhalten uns auf dem Schulweg korrekt

Unser Benehmen vor dem Schulgelände und in den öffentlichen Verkehrsmitteln soll so sein,
dass Passanten und Anwohner sich nicht gestört fühlen, denn wir wollen nicht,
dass sie einen schlechten Eindruck von uns und unserer Schule bekommen.

Grundsatz 5   Die Schule ist unser Arbeitsplatz an dem wir uns entsprechend verhalten

Dazu gehört neben Pünktlichkeit und dem Mitbringen der Arbeitsmaterialien auch eine angemessene Bekleidung.
Es ist nicht erlaubt, Mützen, Basecaps o.ä. im Unterricht zu tragen.
Die Bekleidung sollte sauber, ordentlich und nicht zu freizügig oder aufreizend sein.
Rassistische, sexistische oder auf andere Art diskriminierende oder menschenverachtende Äußerungen sind – auch als Aufdruck auf der Kleidung- verboten.

Grundsatz 6   Wir bringen keine Waffen in unsere Schule mit

Das Mitbringen jeglicher Art von Waffen, Messern etc. ist verboten.
Auch das Benutzen von Gegenständen als Waffe ist nicht erlaubt.
Wir halten uns an diese Regel und achten darauf, dass die anderen das auch tun.

Grundsatz 7   Wir benutzen keine Handys auf dem Schulgelände

Wer sein Handy mitbringt, muss es vor Betreten der Schule abschalten und darf es erst nach Verlassen der Schule wieder anschalten.
Bei einem Verstoß wird das Handy eingezogen und kann am nächsten Tag wieder beim Schulleiter abgeholt werden.
Die Schule haftet nicht bei Verlust.

Grundsatz 8   Unsere Schule ist drogenfrei

Auf dem gesamten Schulgelände gilt  Alkohol- und Rauchverbot. Nicht zu rauchen hat Vorbildcharakter.
Auch das Mitführen, Konsumieren und Weitergeben von Drogen anderer Art ist verboten.

Grundsatz 9   Wir gehen verantwortungsbewusst mit den neuen Medien um

Regeln für die Nutzung

Passwörter

Alle Schüler erhalten ein Passwort mit dem sie sich an dem vernetzten Computer der Schule anmelden können.

Das Passwort muss vertraulich gehalten werden und das Arbeiten unter einem fremden Passwort ist verboten,
da die Schüler für alle erfolgten Handlungen unter der Nutzerkennung verantwortlich gemacht werden.

Wer ein fremdes Passwort erfährt, ist verpflichtet, dieses der Schule mitzuteilen.

Verbotene Nutzungen

Die gesetzlichen Bestimmungen insbesondere des Straf-, des Urheber- und des Jugendschutzrechts sind zu beachten.

Es ist verboten, pornographische, Gewalt verherrlichende oder rassistische Inhalte aufzurufen oder zu versenden.
Werden solche Inhalte versehentlich aufgerufen, ist die Anwendung zu schließen und der Aufsichtsperson Mitteilung zu machen.

Datenschutz und Datensicherheit

Die Schule ist in Wahrnehmung ihrer Aufsichtspflicht berechtigt, den Datenverkehr zu speichern und zu kontrollieren.

Eingriffe in die Hard- und Softwareinstallation

Veränderungen der Installation und Konfiguration der Arbeitsstationen und des Netzwerkes sowie Manipulationen an der Hardwareausstattung sind grundsätzlich untersagt.

Fremdgeräte dürfen nur mit Erlaubnis eines Lehrers an den Computer oder an das Netzwerk angeschlossen werden.
Unnötiges Datenaufkommen durch Laden und Versenden von großen Dateien (z.B. Grafiken) aus dem Internet ist zu vermeiden.

Schutz der Geräte

Die Bedienung der Hard- und Software hat entsprechend den Instruktionen zu erfolgen.
Störungen oder Schäden sind sofort der für die Computernutzung verantwortlichen Person zu melden.

Wer schuldhaft Schäden verursacht, hat diese zu ersetzen.

Die Tastaturen sind durch Schmutz und Flüssigkeiten besonders gefährdet.
Deshalb ist während der Nutzung der Schulcomputer Essen und Trinken verboten.

Nutzung von Informationen aus dem Internet

Der Internet- Zugang soll grundsätzlich nur für schulische Zwecke genutzt werden.
Das Herunterladen von Anwendungen ist nur mit Einwilligung der Schule zulässig.
Die Schule ist nicht für den Inhalt der über ihren Zugang abrufbaren Angebote Dritter im Internet verantwortlich.
Im Namen der Schule dürfen weder Vertragsverhältnisse eingegangen noch ohne Erlaubnis kostenpflichtige Dienste im Internet benutzt werden.
Bei der Weiterverarbeitung von Daten aus dem Internet sind insbesondere Urheber- oder Nutzungsrechte zu beachten.

Regeln für die Nutzung außerhalb des Unterrichts

Außerhalb des Unterrichts kann im Rahmen der medienpädagogischen Arbeit ein Nutzungsrecht gewährt werden.
Die Entscheidung darüber und welche Dienste genutzt werden können, trifft die Schule.
Die Schüler, sowie im Falle der Minderjährigkeit ihre Erziehungsberechtigten, versichern durch ihre Unterschrift, dass sie diese Ordnung anerkennen.
Dies ist Voraussetzung für die Nutzung.

Verhaltensregeln

Verhalten während des Unterrichts

Der Unterricht beginnt pünktlich um 8:30 mit einer Begrüßung und endet mit der Entlassung der Schüler durch die Lehrkraft.
Ist der Lehrer 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn nicht im Klassenraum, erkundigt sich der Klassensprecher im Lehrerzimmer.

Für die Schüler besteht Anwesenheitspflicht während der gesamten Unterrichtszeit.
Sie dürfen den Unterricht bzw. das Schulgebäude nur mit Genehmigung bzw. unter Aufsicht verlassen,
da sie ansonsten ihren Versicherungsschutz verlieren.

Verspätungen gelten als Störungen des Unterrichts. Bei wiederholtem, unentschuldbarem Zu spät kommen wird der Schüler angesprochen
und die Eltern informiert. Die Schule kann Unterstützung/ Hilfeleistung zur Verbesserung der Pünktlichkeit anbieten.
Bei anhaltendem Fehlverhalten behält sich die Schule Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen vor.

Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen betreffen einzelne Schüler und sind gegenüber Klassen oder anderen Lerngruppen nicht zulässig.

Jeder Schüler ist verpflichtet, zum Unterricht alle Arbeitsmaterialien mitzubringen. Fehlverhalten,
fehlende Materialien sowie fehlende Hausaufgaben werden vermerkt und schlagen sich in der Beurteilung nieder.

Verhalten während der Pausen

In den großen Pausen begeben sich alle Schüler unverzüglich nach dem Klingeln (gemeinsam mit den Aufsicht führenden Lehrkräften)
auf den Schulhof bzw. den Sportplatz oder in die Cafeteria.
Der Aufenthalt in der Cafeteria ist nur in der ersten Pause erlaubt.

Das Betreten des Schulgartens ist nur im Rahmen des Unterrichts oder während der Betreuungszeiten unter Aufsicht erlaubt.

Sport- und Spielgeräte dürfen erst benutzt werden, wenn eine Aufsicht auf dem Hof ist.
Spielen im Gebüsch und Klettern auf den Bäumen ist untersagt, ebenso das Spielen mit Stöcken.

Das Werfen von Schneebällen ist verboten.

An die Drehpyramide dürfen sich die Schüler wegen der Verletzungsgefahr nicht von außen anhängen und auch nicht oben auf dem Rand sitzen.

Für die Nutzung des Fußballplatzes gilt folgende Regelung:
erste Pause Grundschule, zweite Pause Oberschule.

Auf dem Sportplatz erfolgt die Ausgabe von Spielgeräten nur gegen Pfand. Wer Spielsachen mutwillig beschädigt haftet auch dafür.

Mit dem Klingelzeichen endet die Hofpause und die Schüler begeben sich in ihre Klassen- oder Fachräume.

Bei schlechtem Wetter wird abgeklingelt, dann dürfen sich die Schüler auf dem Flur aufhalten. Ballspiele sind nur mit einem Softball erlaubt.

Die kleinen Pausen sollen für alle Schüler im Klassenraum abgehalten werden. 
Über einzelne und vorübergehende Ausnahmen der Pausenregelung entscheiden die Lehrkräfte.

Verhalten nach Unterrichtsschluss

Aus Sicherheitsgründen halten sich Schüler nach Unterrichtsschluss nur noch im Schulgebäude bzw. auf dem Schulgelände auf,
wenn eine Aufsicht gewährleistet ist.

Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen:

Alle Mitarbeiter der Schule haben eine Vorbildfunktion.
Lob und Anerkennung von Schülerleistungen können einem Fehlverhalten entgegenwirken.
Kommt es zu einem Fehlverhalten, z.B. zu Verstößen gegen die Schulordnung o.a., dann greifen die Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen,
die sich nach den Rahmenvorschriften für die  Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen für die Katholischen Schulen im Erzbistum Berlin richten.

Ergänzung für die KSSH bei der Erteilung eines Tadels:

Erhält ein Schüler die 3. Verwarnung innerhalb von 14 Tagen,
so kann ihm ein Tadel erteilt werden.
Der Lehrer, der die dritte Eintragung vornimmt, spricht den Tadel aus.
Zur Erfassung der Eintragungen sind entsprechende Formulare angefertigt.
Sollte ein schwerwiegendes Fehlverhalten vorliegen,
kann ohne Verwarnung ein Tadel erteilt werden.
Nach Erteilung des dritten Tadels innerhalb eines Schulhalbjahres entscheidet die Klassenkonferenz über weitere Maßnahmen.
Die Klassenelternvertreter können beim Fehlverhalten eines Schülers benachrichtigt werden um im schulischen und außerschulischen Gespräch
bei der Lösung der anstehenden Probleme zu helfen

 

 

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